Die UWH-Fraktion hatte zur Sitzung des Heikendorfer Finanzausschusses am 23.10.2013 einen Antrag gestellt (als öffentlichen TOP), die Gemeindevertretung möge beschließen, das Grundstück der Gaststätte Kiek-Ut nicht zu verkaufen.

Der Antrag wurde trotz Zustimmung von UWH und Bündnis 90/DIE GRÜNEN vom Ausschuss abgelehnt.


Den Antrag und seine Begründung finden Sie hier --->>>>




Am 21. Dezember 2008 wurde das „Kiek Ut“ in Kitzeberg geschlossen.


Es hat bis heute nicht wieder geöffnet. Nach langen Jahren der finanziellen Abwicklung des insolventen Gebäudes auf gemeindeeigenem Grundstück, und vielen Versuchen, einen Investor für eine Sanierung beziehungsweise Neubau eines Restaurants ohne dingliches Recht zu finden, hat der Heikendorfer Bürgermeister Holger Pape am 21.09.2012 anlässlich eines UWH-Bürgertreffs erstmals öffentlich eingeräumt, dass es ohne die Bereitschaft der Gemeinde, das Gebäude auf Gemeindekosten neu zu errichten, keine Zukunft für das Gebäude, und damit das Restaurant, geben würde.

Und er stellte dies in Aussicht.


(Nachtrag, 01.10.2013:

Inzwischen ist die Gemeinde bereit, das Grundstück zu verkaufen! Von der Brücke ist nun keine Rede mehr ...)


In derselben Veranstaltung verknüpfte er das Schicksal der alten Kitzeberger Anlegerbrücke mit dem Schicksal des Restaurants.


Damit folgte er der Position des Vereins (damals der Interessengemeinschaft IAF), die schon immer das Restaurant

und die Dampferbrücke als Einheit begriffen hatte.


In zahlreichen Anträgen und Konzepten hatte die IAF darauf hingewiesen, dass die Dampferbrücke in das Eigentum der Gemeinde und in der Folge in die Verantwortung des Restaurantsbetreibers gehört. Viele Kitzeberger Bürger haben sich öffentlich für die Rückführung der Brücke in die Gemeindeverantwortung ausgesprochen. Offensichtlich führte das zu einer Neuorientierung in der jüngst erfolgten, neuen Ausschreibung.


Wenn das Restaurant „Kiek Ut“ eine Zukunft haben kann, dann in Verbindung mit der Dampferbrücke. Die Machbarkeitsstudie zur Fördeschifffahrt im Rahmenplan Kieler Förde fordert eine Ausweitung der Hafenrundfahrt. Mit zusätzlichen Anlegern und Zwischenstopps. Die Hafenrundfahrt muss künftig wieder in Kitzeberg anlegen und Gäste zum „Kiek Ut“ befördern. Passiert das nicht, verkümmert der Kitzeberger Strand zu einer ungepflegten Hundeauslauffläche mit einer maroden, vergammelnden und, da begehbar, hochgefährlichen Dampferbrücke.





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